«Photovoltaik wird die wichtigste Stromquelle der Zukunft. Wir setzen schon lange darauf.»

David Galeuchet, SolarMarkt GmbH, Aarau

«Sonnenernergie steht uns seit einer Ewigkeit kostenlos zur und unerschöpflich Verfügung, sie zu nutzen zeugt von der Intelligenz der Menschheit»

Edi Schibli, kabeltechnik swiss ag, Schinznach-Dorf

Tagesanzeiger, 05. Juni 2015

Tagesanzeiger 05. Juni 2015

Im jurassischen Haute-Sorne will ein Verbund aus Stadtwerken 5000 Meter tief bohren - um mit Geothermie Strom zu gewinnen. Das Projekt ist umstritten. Ein Teil der Bevölkerung befürchtet Erdbeben und zu viel Lärm.

Die Hoffnung trägt einen wohlklingenden Namen: Haute-Sorne. In der jurassischen Gemeinde soll gelingen, was zuvor in Basel, Zürich und St. Gallen gescheitert ist: mit Tiefengeothermie Strom zu produzieren. "Wir wollen der petrothermalen Geothermie in der Schweiz zum Durchbruch verhelfen", sagt Peter Meier, Geschäftsführer der Geo-Energie Suisse AG, eines Zusammenschlusses der Stadtwerke aus Zürich, Bern und Basel sowie regionaler Energieversorgunsunternehmen aus der ganzen Schweiz.

Das Projekt steht unter Beobachtung des Bundes. Sollte es erfolgreich sein, wäre dies gemäss Bundesamt für Energie (BFE) ein "grosser Durchbruch". Im grossen Stil umgesetzt, würde die Tiefengeothermie kontinuierlich saubere Bandenergie liefern - und wäre somit eine Alternative zu Atomkraftwerken.

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Tages-Anzeiger, 05.06.2015

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